Das war die Chorwerkstatt RheinMain in der EmK in Frankfurt
Am Samstag, 22. März, zeitgleich zur außerordentlichen Süddeutschen
Jahreskonferenz, die in Herrenberg über nächste wichtige und notwendige
Schritte zu größeren Bezirkseinheiten beriet, wurde in Frankfurt der künftige
Großbezirk RheinMain für einen Tag vorab in Praxis umgesetzt: Die Frankfurter
Gemeinde hatte die Chorwerkstatt RheinMain zu sich eingeladen. Ein Format,
das sich bei einem der ersten Sondierungsgespräche zur Gründung eines
Großbezirks gebildet hat, von einem übergemeindlichen Team organisiert wird
und dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand (die erste RheinMain Werkstatt war
2024 in Mainz Kostheim).
Über 80 Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet kamen
zusammen, um in einem großen Chor gemeinsam neue Lieder einzuüben und
Gemeinschaft zu haben. Die Freude am gemeinsamen Singen verbindet, und so
entstanden in den Pausen angeregte Gespräche – über ein neu gelerntes Lied,
über die Chorarbeit in der eigenen Gemeinde oder auch ganz andere
gemeindliche Aktivitäten.
Musikreferent Christoph Zschunke von EmK-Musik hat mit seiner
begeisternden Art alle mitgerissen und dafür gesorgt, dass bis zum Abend
neun Lieder reif für den Vortrag waren. In einem Werkstattkonzert wurden die
Lieder präsentiert und das Publikum zum Mitsingen mitgenommen. „Wir wollen
Botschafter sein – einerseits für die wundervollen Melodien und die
tiefgehenden Texte und andererseits für unseren zukünftigen Großbezirk.
Zusammen können wir mehr erreichen als jeder allein, und besonders das
gemeinsame Singen macht mit so einem großen Chor so viel mehr Spaß!“ findet
Claudia vom Organisationsteam. Nächstes Jahr soll die Chorwerkstatt
RheinMain wieder stattfinden, und zwar wieder in einer Gemeinde an einem
anderen Ort. Das Organisationsteam trifft dafür bereits die ersten
Vorbereitungen und tüftelt darüber hinaus an Ideen, wie die neugelernten
Lieder bis dahin in einem etwas anderen Format übergemeindlich zum Einsatz
kommen können.
Jeannette Blunck
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Foto: G. Hamp (Dops)